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Philosophie des Geldes
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Philosophie des Geldes

32 pages · 4.37 EUR
(June 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Das Geld ist kein gewöhnlicher Gegenstand. Es ist vor allem kein Naturding. Ökonomische Formen und besonders das Geld besitzen als Kategorien einen spezifischen Charakter, der sich nicht mit den Methoden der Naturwissenschaften beschreiben lässt. Dennoch lässt sich in der Wissenschaft von der Wirtschaft der fatale Zug erkennen, sich wissenschaftstheoretisch an den Naturwissenschaften zu orientieren. Die vorherrschende Ökonomik unterstellt, dass auch in der Wirtschaft eine außerbewusste "Natur" regiere, die man nur auf demselben Wege wie in den Naturwissenschaften entschlüsseln könne: Durch die Anwendung mathematischer und statistischer Methoden. Ökonomen betrachten ihre Modelle, auch Modelle des Geldes, als frei handhabbare Begriffssysteme, die im wissenschaftstheoretischen Ideal einem empirischen Test auszusetzen seien.


quotable essay from ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger P. Priddat (Hg.):
Was ist?
the author
Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck
Karl-Heinz Brodbeck

em. Professor für Volkswirtschaftslehre, Statistik und Kreativitätstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Würzburg, und an der Hochschule für Politik, München, seit 2016 Lehrbeauftragter an der Cusanus-Universität Bernkastel-Kues. Forschungsgebiete: Wirtschaftsphilosophie, Geldtheorie, Wirtschaftsethik, Kreativitätsforschung, buddhistische Philosophie.

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